Ein kurzer Blick ins Mosuo-Matriarchat

Mosuo ZitatDas Matriarchat ist eine sagenumwobene Gesellschaftsform: Camille Paglia bestreitet, dass es je existiert hat, Donald Trump fürchtet, dass es unter Hilary nach Amerika schwappen könnte. Für uns andere klingt es exotisch und verheißungsvoll – aber nicht wirklich realisierbar.Beste Karte

Die Mosuo-Kultur mit seiner matrilinearen Gesellschaftsstruktur gibt es im gebirgigen Südwesten Chinas, an einer alten Handelsstraße zwischen den Provinzen Yunnan und Sichuan, seit über 2000 Jahren – die These, dass Frauen nicht führen können, wäre hiermit also widerlegt, vielen Dank. Und wer sich unter einer Frauenkultur jetzt eine Fülle von Friseuren, Nagelstudios, Brautmoden- und Einrichtungsgeschäften vorstellt, liegt falsch: die Heimat der Mosuo ist das Hochtal von Yongning, bewaldete Hänge, Yakweiden und der fischreiche Lugu Lake.

mosuo-remandoUnd was die Brautmoden betrifft: Ehen sind den Mosuo zwar bekannt, aber verpönt. Sie praktizieren Axia, die sog. „Walking Marriage“; das sind (rein sexuelle) Besuchsbeziehungen, die ohne großes Trara aufgenommen und auch wieder beendet werden, ohne dass sich daraus irgendwelche Verpflichtungen ergeben. Klingt gut? Wollen Sie mehr wissen? Gut, dann fangen wir von vorne an:

Die Mosuo sind davon überzeugt, dass ein Mensch am besten mit seiner Familie zusammenlebt, unter Familie versteht man jedoch die Blutsverwandten, nicht eine selbst gegründete Familie. Die Beziehung zur Mutter gilt als heilig, unzerstörbar und vorherbestimmt, während der Vater vollkommen unwichtig ist und viele Kinder gar nicht wissen, wer ihr Vater ist. Auch eine Partnerschaft kann in den Augen der Mosuo nie die Tiefe und Dauerhaftigkeit der Beziehung mit den Blutsverwandten einnehmen. Die Söhne bleiben daher ein Leben lang im Haushalt der Mutter in einem Gemeinschaftsraum. Die Mädchen beziehen ab ihrem vierzehnten Lebensjahr jeweils eigene Räume, die sog. „Blumenzimmer“, in denen sie dann Liebhaber empfangen – oder nicht. Ein Mann kommt für eine Nacht in so ein Blumenzimmer und verlässt es bei Tagesanbruch wieder, denn sein Leben spielt sich bei seiner eigenen Familie ab, so wie das der Frau bei ihrer. Er hat keinerlei soziale oder finanzielle Verpflichtungen gegenüber den Kindern, die er gezeugt hat (wenn er davon weiß, bei den Mosuo ist es kein Stigma, den Vater seines Kindes nicht zu kennen, weil es mehrere potentielle Kandidaten gibt). Die Frau und ihre Familie erziehen die Kinder, die sozialen Bindungen und die Fürsorge der Männer sind auf seine Nichten und Neffen (die Kinder seiner Schwestern) gerichtet, mit denen er als Onkel in einem Haushalt zusammenwohnt und die sich auch um ihn kümmern werden, wenn er alt ist.

Ob eine Frau jede Nacht einen anderen Liebhaber empfängt oder über Jahre (oder ihr Leben lang) immer denselben, bleibt allein der Frau und dem Mann überlassen (wobei lebenslange monogame Beziehungen bei den Mosuo noch seltener sind als bei uns). Wenn einer der beiden Partner nicht mehr interessiert ist, ist das (ganz anders als bei uns) aber kein großes Drama. Frauen treffen sich nicht zum Mädelsabend, um gemeinsam über „den Arsch“ zu lästern oder zu heulen, Männer gehen nicht auf Sauftour, um sich von ihrem Liebeskummer abzulenken, Ghosting oder Stalking sind Fremdworte. Die Frau macht einfach eines Abends die Tür nicht mehr auf oder der Mann erscheint einfach eines nachts nicht mehr, Thema erledigt. Man muss weder darüber streiten, wie man die DVD-Sammlung aufteilt noch wer den Golden Retriever behält, denn zu keiner Zeit wurde Besitz geteilt oder zusammengelebt. Auch Sorgerechtsfragen stellen sich nicht, denn die Mütter haben das alleinige Sorgerecht für die Kinder. Die Vorteile liegen eindeutig auf der Hand, oder? Kein Wunder, dass ein altes chinesisches Sprichwort lautet: „Eine verheiratete Tochter ist wie verschüttetes Wasser auf dem Boden.“

Cohen MosuoRicardo Coler, ein argentinischer Journalist, der zwei Monate lang bei den Mosuo lebte und das Buch „Das Paradies ist weiblich“ über sie schrieb, hat sogar miterlebt, wie den Kindern mit der Ehe gedroht wird: „Wenn du nicht brav bist, dann verheiraten wir dich!“ ist das Mosuo’sche Equivalent für unser „Wenn du nicht brav bist, nehmen wir dir das iPad weg!“

Die Kinder kennen Ehe als Horrorgeschichten“, erzählt Ricardo Coler in einem Interview, „mich haben sie gefragt, wie wir das machen. Ah, sagten sie, das muss toll sein. Dabei lachen sie sich kaputt, dass wir von etwas erzählen, von dem alle wissen, dass es nicht funktioniert.“ – Tja, die Chinesen wissen im Gegensatz zu uns eben, wie der Hase läuft, deswegen sind sie jetzt wohl auch die Wirtschaftsmacht Nummer eins…. Während wir uns noch mit Speed-Dating, Paartherapie und Scheidungsanwälten rumschlagen, sind uns die vierzigtausend Menschen, die zum Mosuo-Volk gehören, einen großen Schritt voraus: „Die Mosuo-Frau lebt, wie sie lebt und hat dabei das Gefühl, an ihrem Platz zu sein“, schreibt Coler. Ihr Platz ist dabei klar definiert. Die Mosuos sind kein umgekehrtes Patriarchat, sondern eine sehr soziale, gleichgestellte Kultur, deren finanzielle, politische und familiäre Verantwortung bei der Frau liegt.

mosuo_sisters-press-01Jede Familie hat eine „Ama“, die der Familie vorsteht und alle größeren Entscheidungen trifft, vorher werden diese jedoch immer im Familienrat besprochen – und zwar so lange, bis alle einstimmig hinter einer Entscheidung stehen können. Dabei steht das Wohl der ganzen Familie immer im Vordergrund. „Im Dorf laufen die Frauen zwar vorneweg und die Männer hinterher“, sagt Coler, „aber auf die Idee, Vermögen anzuhäufen, kommen Frauen nicht, es reicht ihnen, wenn es der Familie gut geht. Mir scheint, Kapitalakkumulation hat eine männliche Triebfeder.

mosuo-people-zhuanshan-festival (4)Beziehungen oder potentielle Partner werden nicht diskutiert, das entscheidet jede Frau für sich selbst. Da kein Mann je ein Schwiegersohn/Schwager etc. werden wird, ist die restliche Familie sehr entspannt bei der Wahl der Sexualpartner ihrer Tochter oder Schwester. Der „Background“ eines Mannes, seine Finanzen, Herkunft oder gesellschaftliche Stellung spielt keine Rolle – er wird ja ohnehin nicht in die Familie eingebunden. Ausschlaggebend bei der Partnerwahl ist einzig die Sympathie, ob er tüchtig und hilfsbereit ist, gutaussehend und ein angenehmes Wesen hat. Ricardo Coler wurde während seiner zwei Monate bei den Mosuo auch von ein paar Frauen in ihre Blumenzimmer eingeladen und wurde ausgelacht, als er mit dem Argument ablehnte, dass er am anderen Ende der Welt wohne. „Wir können kein Kind zusammen haben, wenn ich in Argentinien wohne und du in China“, sagte er den Frauen und die zuckten nur lachend die Schulter. Die Mosuo-Männer sind zwar stolz auf ihre Fruchtbarkeit, der Wunsch von Vätern, mit den eigenen Kindern zusammenzuleben, ist ihnen jedoch vollkommen unbekannt.

Den Kindern fehlt es dennoch nicht an festen Bezugspersonen.  Da die Mütter tagsüber meist arbeiten (es sei denn, sie stillen noch eines der Kinder) werden die Kinder betreut von der Großmutter und den männlichen Verwandten (Onkels, Cousins) mütterlicherseits. Die Sozialstruktur ist sehr dicht und selbst wenn ein Kind verwaist sind immer noch genügend Familienmitglieder in der Hausgemeinschaft da, die es  versorgen.

Ein Nebeneffekt dieser Familienstruktur ist, dass es keinerlei geschlechtliche Präferenzen gibt. In den allermeisten Kulturen der Welt (unserer eingeschlossen) wird die Geburt eines Jungen bevorzugt, was vor allem auch damit zusammenhängt, dass Jungen den Familiennamen weiterführen und Teil der Familie bleiben, wenn sie heiraten, während Mädchen ihren Namen aufgeben und im Grunde Teil der Familie ihres Mannes werden. Bei den Mosuo bleiben ohnehin alle Kinder Teil der großen Familiengemeinschaft, deswegen gibt es keinerlei Bevorzugungen.

Dass man sich bei uns über Dinge wie den Abwasch streitet, ist für Mosuo-Frauen kaum nachvollziehbar. Sie kümmern sich gerne und selbstverständlich um alle häuslichen Dinge und finden in keinster Weise, dass das im Kontrast zu ihrer mächtigeren Position steht. Die Haus-und Feldarbeit liegt fest in weiblicher Hand, während sich die Männer um das Vieh kümmern müssen. Mosuo-Frauen müssen nichts beweisen, definieren ihren „Wert“ nicht entweder über ihre sexuelle Anziehungskraft bei Männern oder über ihre Dominanz über Männer – ein Schwarz-weiß-denken, das bei uns immer noch sehr oft anzutreffen ist. Frauen warten nicht darauf, den Mann ihres Lebens kennen zu lernen, der sie vervollkommnet und sie warten nicht darauf, den Mann, den sie mal für den Mann ihres Lebens hielten, wieder loszuwerden, wenn sie sich nur einen Anwalt leisten könnten. Sie warten gar nicht. Sie leben. Ricardo Coler bringt diese Lebenseinstellung auf den Punkt in einem Zitat einer Mosuo-Frau, mit der er in seinen zwei Monaten dort oft sprach: „Ich brauche niemanden von außen, mit dem ich mein Leben teilen kann“. Die Idee, dass sexuelle Anziehungskraft oder Verliebtheit ausreichen könnte, um ein gemeinsames Leben aufzubauen, ist für eine Mosuo-Frau lächerlich. Ihre Identität definiert sie über ihre Sippe, ihr Volk, ihr Land, ihre Aufgaben, ihre Kinder – und die Freiheit, ihre Beziehungen (und deren Dauer) täglich frei bestimmen zu dürfen

Seit zweitausend Jahren lebt die Mosuo-Kultur so absolut gewaltfrei, Vergewaltigungen oder Kindesmissbrauch sind Fremdworte. Sie waren es zumindest, bis der Tourismus seine Fühler nach der Region mit der exotischen Lebensweise ausstreckte. Seit einigen Jahren bilden sich nämlich (vorwiegend männliche) Touristen ein, der Lugu Lake wäre eine Art überdimensionales (und kostenloses) Bordell und die Mosuo-Frauen wären allesamt Nymphomaninnen, die es wahllos mit jedem treiben. Von dem Ritual, sich beim Händchenhalten mit dem kleinen Finger gegenseitig die Handfläche zu kitzeln, um den Wunsch nach Intimität zu signalisieren, haben sie natürlich noch nie etwas gehört. Und im „Hauptdorf“, in Luosho, wurden Bars, Casinos und Hotels gebaut, um mit den Besuchern Geld zu machen. Prostituierte wurden aus Thailand eingeschifft und in Mosuo-Trachten gekleidet.

Ich bitte Sie daher nicht, die Mosuo einmal zu besuchen. Lassen Sie sie in Ruhe. Je weniger sie vom Westen gestört werden, desto besser. Holen wir uns lieber ein kleines Stück Mosuo-Kultur nach Hause….

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2 Kommentare

  • Maxime Montiniere

    Hallo Jill,

    in dem kurzen Einblick in das Mosuos Matriarchat (das Wort Matriarchat wird von meinem Handy nicht einmal erkannt – das sagt viel über die Welt außerhalb von Mosuo) beschreibst du die Kultur als sozial gleichgestellt zwischen den Geschlechtern. Wenn fast alle Verantwortung bei der Frau liegt, kann eine Gleichstellung dann möglich sein? Müssen sich die Männer gegenüber den Frauen emanzipieren? Oder sind Frau und Mann mit der jeweiligen Rollenverteilung zufrieden?

    Sind vor allem die Männer als Erzeuger unbekannter Kinder und Onkel/Betreuer von Kinder unbekannter Männer, zufrieden mit Ihrer Rolle? Erwarten sie nicht mehr vom Leben?

    Auch im Hinblick auf die Mosuo Kinder frage ich mich ob diese nie ihre biologische Herkunft nachvollziehen wollen? Woher beispielsweise einige ihrer Eigenschaften stammen, wenn nicht mütterlicherseits. Immerhin fehlt ihnen die Hälfte der Information was sie ausmacht.

    Meine Fragen begründen sich wahrscheinlich in meiner westlich/monogamen Weltanschauung. Vor allem in der Tatsache dass ich als Mann nicht lebenslang als Junggeselle bei Mutti wohnen möchte. Falls jedoch alle Parteien mit den ihnen über tragenden Rollen vollends zufrieden hat die Mosuo-Gesellschaft eindeutig weniger Schwächen als das unsere.

    MFG
    Maxime Montiniere

    • Jill Eliot

      Lieber Maxime,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich denke, wir müssen uns einfach von unseren abendländischen Traditionen etwas lösen, um die Mosuo und ihre Lebensweise zu verstehen. Die Mosuo leben und definieren sich über ihre Großfamilien, die Kinder haben also eine Reihe fester (männlicher und weiblicher) Bezugspersonen, die ihnen ein gefestigtes und sicheres Umfeld geben. Hieran kann sich auch durch Ehestreitigkeiten, Scheidung etc. nichts ändern. Ihr Identitätsgefühl ziehen sie aus ihrer Sippe. Was die Väter betrifft, so haben Soziologen seit den 50er Jahren immer wieder Studien über die Mosuo gemacht und den Drang des Vaters gesucht, bei seinem Kind zu leben, doch vergeblich. Auch die Männer haben enge Bindungen zu ihren Familien (zu den Eltern, den Brüdern, den Nichten und Neffen, erleben also durchaus „Familienleben“ im größeren Kreis mit Kindern), aber eben nicht mit den eigenen. Ich glaube nicht, dass Kinder unbedingt die Information brauchen, wer ihr Vater ist (viele Mosuo-Kinder wissen das, haben aber dennoch keine engeren Beziehungen zu den Erzeugern), auch hier streiten sich die Wissenschaftler ja seit Jahrzehnten, ob die sog. „Peer Group“ auf die Entwicklung des Kindes nicht einen größeren Einfluss hat als die genetische Abstammung. Ich denke ausschlaggebend für alle Kinder ist ein sicheres, liebevolles, stabiles Umfeld, ob biologische Eltern dieses Umfeld bieten oder jemand anders ist meiner Ansicht nach sekundär (so ja auch bei uns, mit unserer steigenden Zahl an Patchwork-Familien, Adoptivfamilien, Schwangerschaften durch anonyme Spermaspenden etc.).

      Die Mosuo sind sehr demokratisch, d.h. den Familien steht zwar immer die Ama vor, diese versucht jedoch, Entscheidungen zu treffen, die im Familienrat von allen (auch den Männern) mitgetragen werden und gut für die ganze Gemeinschaft sind. Dafür erledigen Frauen auch den weit größeren Teil der Arbeit (Haushalt und Feldarbeit). Anders als in unserer Gesellschaft die Frauen werden die Männer bei den Mosuo keinesfalls als minderwertig angesehen. Sie werden geschätzt und ihre Rolle in der Gesellschaft wird anerkannt – aber es ist eben keine leitende Rolle. Die Männer sind tagsüber bei ihrer Arbeit mit den Tieren meist unter sich, und das wird generell als sehr angenehm empfunden. Die Männer haben auch enge Bindungen zueinander. Ich glaube, dass alle, die schon in Ehen oder Langzeitbeziehungen waren, sich darüber einig sind, dass der Alltag das schwierigste an einer Beziehung ist (wer räumt den Geschirrspüler aus, wieso hast du so viel Geld für eine neue Festplatte ausgegeben ohne das vorher abzusprechen, wer holt morgen die Kinder vom Kindergarten, wieso kommst du so spät von der Arbeit nach Hause etc.) und exakt dieser Alltag wird bei den Mosuo aus der Gleichung genommen. Man liebt sich, manchmal über Jahre oder Jahrzehnte, aber ohne Zwang oder vertragliche Verpflichtung, und man lebt nicht zusammen; man teilt das, was man gerne teilt (Liebe, Sexualität, Zärtlichkeit, Intimität, Gedanken….), aber eben nicht Zeit-Management, Besitz, Kindererziehung etc. Das ist ein Ansatz, den ja auch Beauvoir und Sartre hatten (mehr dazu findest Du auf meiner Homepage), die sich auch ein Leben lang geliebt haben, aber nie monogam waren und nie zusammenlebten, das Prinzip an sich ist also auch im Westen nicht sooo neu.

      Was die bessere Lebensart ist, werden wir wohl nicht entscheiden können, ich finde das Mosuo-Matriarchat aber auf jeden Fall sehr interessant und die absolute Gewaltfreiheit spricht für sich.

      Vielen Dank für deine Gedanken zu dem Thema!

      Liebe Grüße,
      Jill

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