Kriege, Campusse und andere Schlachtfelder, auf denen uns nicht einmal Gloria Steinem beschützen kann

SteinemGloria_hi resIn unserem 100. Beitrag, am 1. Geburtstag unseres Blogs, muss es natürlich um große Themen gehen, deshalb sprechen wir heute über zwei Dinge, die untrennbar mit dem Thema Feminismus verbunden sind: eine große Frau, Gloria Steinem, und ein großes Drama, Vergewaltigungen.

Jaja, ich sehe Sie schon die Augen verdrehen. „Die Feministen und ihre Opfertheorien„, höre ich Sie sagen, „haben die denn keine anderen Probleme? In  Afrika sterben jeden Tag Kinder!

Lassen Sie mich Ihnen vorab ein paar schockierende Fakten der UN Women geben:

  • 35% aller Frauen werden Opfer sexueller Übergriffe
  • 64 Millionen Mädchen weltweit sind sog. „Child Brides“
  • 140 Millionen wurden Opfer von Genitalverstümmelung
  • 83% aller Mädchen erleben sexuelle Nötigung in der Schule
  • jede zweite Frau weltweit wurde schon sexuell belästigt
  • jede dritte Frau weltweit erlebt körperliche oder sexuelle Gewalt

Ach, und übrigens: in Afrika sterben auch sehr viele Frauen und Kinder wegen systematischer Massenvergewaltigungen!

Fish bicycleEinige von Ihnen haben den Namen Gloria Steinem vielleicht noch nie gehört, ihr bekanntestes Zitat kennt aber jeder: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad!“

Die (mittlerweile verstorbene) Feministin Carolyn Heilbrun brauchte fünf Jahre für ihre Biographie von Gloria Steinem, „The Education of a Woman„. Sie erschien 1995, also als Gloria 61 war. Heilbrun war damals fasziniert von Glorias „endless lending of herself to causes great and small”, und tatsächlich scheint es fast, als wäre Glorias Leben gar nicht ihr eigenes, als diene es nur als Katalysator für „die Sache“. Heilbrun hatte das Gefühl, dass Gloria kaum Zeit für Persönliches, für Reflexion und Intimität bliebe, doch was sie dabei außer Acht ließ ist die Tatsache, dass für Gloria das Politische immer schon zutiefst persönlich war.

Das wird spätestens deutlich wenn man Glorias Autobiographie „My Life On The Road“ liest, die fast zwanzig Jahre später erschien. Gloria hat sie einem unbekannten Londoner Frauenarzt gewidmet, Dr. John Sharpe, der 1957 eine Abtreibung bei Gloria vornahm, als das noch verboten war.

Dr. Sharpe sagte damals zu ihr:

You must promise me two things. First, you will not tell anyone my name. Second, you will do what you want to do with your life.”

AbortionGloria betont in ihrer Autobiographie immer wieder, dass Dr. Sharpe und die Abtreibung selbst ihr das Leben ermöglichten, das sie später führte. Dass fast sechzig Jahre später Abtreibungen in großen Teilen der Welt nach wie vor verboten sind, sollte eigentlich unglaublich frustrierend sein, doch Gloria sieht das (wie die meisten anderen Dinge auch) sehr nüchtern: „Strides may be made in other areas – same-sex marriage, equal pay and opportunity – but abortion will be the last issue to fall.

Fast ihre ganze Jugend über, von zehn bis siebzehn, kümmerte sie sich um ihre psychisch kranke Mutter Ruth auf einer heruntergekommenen kleinen Farm in Ohio. Mit ihrem Vater Leo waren sie erst jahrelang mit einem Trailer durchs ganze Land gezogen, bis er sie verließ und sprichwörtlich sich selbst überließ. Ihre Eltern hätten sie geliebt, sagte Gloria Jahrzehnte später einmal in einem Interview, hätten sich aber nicht um sie kümmern können.

Sie studierte schließlich am prestigeträchtigen Smith College, anders als die meisten ihrer Mitstudentinnen aber nicht, um dort einen Mann zu finden. „In the 1950s, once you married you became what your husband was, so it seemed like the last choice you’d ever have…I’d already been the very small parent of a very big child—my mother. I didn’t want to end up taking care of someone else,“ sagte sie später dem People Magazin.

Der Rest ihres Lebens ist (im wahrsten Sinne des Wortes) Geschichte. Sie arbeitete lange Jahre als freie Journalistin und ging Anfang der 60er Jahre „undercover“ in Hefners Playboy Club in New York Bunnyund schrieb den berühmten Artikel  „I was a Playboy Bunny“ über die schlechten Arbeitsbedingungen und die miserable Bezahlung der Frauen dort. 1962 schrieb sie (noch vor Betty Friedans Buch „Weiblichkeitswahn“, über das wir nächste Woche berichten) einen Artikel im Esquire über den Zwiespalt der Frauen, zwischen Familie und Beruf wählen zu müssen. Anfang der 70er Jahre zog sie dann mit Flo Kennedy durchs Land (wünschten Sie sich auch gerade, Sie hätten eine Zeitmaschine?), danach gründete sie schließlich das feministische Magazin Ms., das bis heute existiert. Sie schrieb ein Buch über Marilyn Monroe, unterstützte Präsidentschaftswahlkämpfe von Bobby Kennedy bis Hillary Clinton, lebte zwei Jahre in Indien und war dort als Aktivistin tätig, reiste jahrzehntelang durch die ganze Welt, erhielt unzählige Auszeichnungen…..

Und während Gloria ihr Versprechen an Dr. Sharpe erfüllte und ihr Leben lebte, wurde sie von den Medien zu der feministischen Ikone hochstilisiert, obwohl sie das selbst nie wollte.

gloriasteinem3Bis heute engagiert sie sich, wie Heilbrun schon vor zwanzig Jahren feststellte, für unzählige Projekte, ihr unerschöpflicher Fokus driftete nie von der Frauenbewegung ab, sie blieb immer ihre oberste Priorität. Und einer ihrer Schwerpunkte in der Bewegung war immer ein sehr kontroverser: die Gewalt gegen Frauen.

Statistisch ist es für Frauen in ihrem Zuhause gefährlicher, Opfer eines sexuellen Übergriffs zu werden, als auf der Straße, dabei hat häusliche Gewalt nicht zugenommen, sie wurde früher einfach nur noch viel häufiger verheimlicht als heute.

Neben der häuslichen Gewalt gibt es heute vor allem zwei Schauplätze, auf denen sich die meisten Vergewaltigungen ereignen: auf dem Campus und im Krieg.

1. Campus
Mittlerweile ist der Campus der Ort, an dem Frauen am häufigsten Opfer sexueller Gewalt werden. Eine von vier Studentinnen wird vergewaltigt, zwei von vier werden sexuell belästigt. Das Schlüsselwort heißt Alkohol. Der Psychologe David Lisak erstellte 2002 eine Studie, die offenlegte, dass allein an der Universität von Massachusetts mehr als 100 Männer sexuelle Übergriffe an Frauen vollzogen hatten, die darüber auch mit Dr. Lisak sprachen, weil sie ihr Verhalten nicht als kriminell oder unmoralisch betrachteten. Männer haben oft die Vorstellung, dass Vergewaltiger Skimasken tragen und ihren Opfern Messer an die Kehle halten. Da sie selbst ihre Opfer nur betrunken machen, sehen sie das nicht als Straftat an.

Eine Reaktion hierauf ist ein neuer Gesetzestext in den USA, die Senate Bill 967 Student Safety, die auch „Yes-means-Yes“-Bill genannt wird.

Sam-yes-means-yesWährend es vor wenigen Jahren noch so war, dass eine Frau nachweisen musste, dass sie ihrem Vergewaltiger verdeutlicht hatte, dass es sich hier nicht um einvernehmlichen Sex handelte (was z.B. in Fällen, in denen Frauen KO-Tropfen in den Drink gemischt wurden unmöglich war), ist es mit dem neuen Gesetz so, dass die Frau ausdrücklich „Ja“ gesagt haben muss, um von einvernehmlichem Sex auszugehen.

Natürlich machte Saturday Night Live eine Parodie darauf und natürlich hatte der neue Gesetzestext einige Gegner (darunter so bedeutende intellektuelle Führer unserer Zeit wie Charlton Heston, der bei einer Rede in Harvard behauptete, dass die armen Studenten nun auf jeder einzelnen Stufe vom Küssen über Petting bis hin zu tatsächlichem Geschlechtsverkehr eine formelle Zustimmung einholen müssten), aber bei allem Spott bleibt es eine Tatsache, dass die Bill 967 die erste war, die einräumt, was für eine riesige Grauzone es gibt zwischen einvernehmlichem Sex und Sex, bei dem nur niemand „Nein!“ sagte (oder sagen konnte). In einem Artikel, den Gloria Steinem zu diesem Thema schrieb gibt sie die Einstellung eines (männlichen) Studenten so wieder: „Aber wenn ich auf ein Ja warten muss, bekomme ich nicht, was ich will!“ – Bingo.

NagellackDie Wirtschaft reagiert auf die Campus-Problematik natürlich auf ihre ganz eigene Weise: mittlerweile gibt es Nagellacke, Strohhalme und andere Utensilien, die ihre Farbe wechseln, wenn sie mit einer Substanz in Berührung kommen, die mit Rohypnol oder GHB versetzt ist. Praktisch hieße das also, Frauen müssen nur noch ihren Finger in ihren Drink tauchen um zu überprüfen, ob ihr Date ein Vergewaltiger ist. Natürlich wurde Undercover Colors, der Hersteller des Nagellacks, dafür von feministischer Seite scharf kritisiert, weil bei dieser Herangehensweise nicht nur ignoriert wird, dass die meisten Übergriffe unter „normalem“ Alkoholmissbrauch stattfinden (also ohne KO-Tropfen) und die Firma außerdem einen jahrhundertealten Irrtum bestätigt: nämlich dass es in der Verantwortung der Frau liegt, Vergewaltigungen zu verhindern.

2. Krieg
Die Wahrscheinlichkeit sexueller Übergriffe ist weit höher, wenn Männer in Gruppen sind und der Druck steigt, Männlichkeit zu beweisen. Die Aussagen zahlreicher Soldaten (z.B. nach dem Bosnien-Krieg)  bestätigen, dass sie allein so eine Tat nie in Betracht gezogen hätten, sich aber dem Druck der Gruppe beugten. Tatsächlich sind Vergewaltigungen in Kriegsgebieten zur strategischen Waffe geworden: man demütigt den Feind durch die Beschmutzung „seiner“ Frauen. Dem liegt natürlich zugrunde, dass es für Männer immer noch einfach ist, sich Frauen als Eigentum vorzustellen. Verletzt werden soll bei diesen Vergewaltigungen also nicht unmittelbar die Frau, sondern sie wird nur instrumentalisiert, um mittelbar den Feind zu treffen. Die Beispiele sind endlos, tauchen aber nicht in Geschichtsbüchern auf. Die unglaubliche Masse an sexuellen Verbrechen gegen jüdische Frauen im Holocaust wird nirgendwo thematisiert, sie war nie Teil der Nürnberger Prozesse oder Wiedergutmachungsabkommen. Sie spielt keine Rolle.

CongoIm Kongo wird die Massenvergewaltigung als Genozid genutzt, alle eineinhalb Minuten wird dort eine Frau vergewaltigt, niemanden interessiert es. Saleha Begum ist eine Überlebende des Bangladesch Krieges, in dem Schätzungen zufolge 400.000 Frauen vergewaltigt wurden. Sie wurde an einen Bananenbaum gebunden und immer wieder von einer ganzen Gruppe Männer vergewaltigt und mit Zigaretten verbrannt, bis man auf sie schoss und sie einfach am Boden liegen ließ. Doch sie starb nicht, sie schleppte sich nach Hause, verletzt und schwanger, und wurde dort als Hure gebrandmarkt. Viele missbrauchte Frauen blieben bei den Soldaten, die sie vergewaltigt haben, weil sie keine andere Wahl hatten, andere bangladeschische Männer würden sie nie mehr anfassen.

Und ehe Sie jetzt empört den Kopf schütteln, stellen Sie sich bitte die ehrliche Frage, ob es nicht in unseren Breitengraden ebenso üblich ist, den Frauen die Schuld für Vergewaltigungen zu geben? Selbst in unserer Terminologie spiegelt sich das wieder: wir sagen immer „Die Frau wurde vergewaltigt“ aber nie „Der Mann hat sie vergewaltigt“, wir nutzen immer die sichere Passivform, als würde es durch Zauberhand passieren, aber das tut es nicht: wenn eine Frau vergewaltigt wird, dann weil ein Mann es getan hat. Wenn jemand in Ihr Haus einbricht, Ihren Schmuck, Ihren Fernseher und Ihr Auto stiehlt, wird niemand Sie fragen, ob Sie das wollten, ob Sie das provoziert haben – wenn Sie vergewaltigt werden, ist das die erste Frage, die gestellt wird. Auf dem Papier wollen zwar alle Länder ihre Kriminalitätsraten senken, aber damit sind Überfälle und Bandenkriminalität gemeint, Drogenhandel und terroristische Anschläge. Niemand macht sich Sorgen wegen der Gewalttaten gegen Frauen und Kinder, die haben nämlich keine Lobby und hatten im Zweifel einfach zu kurze Röcke an.

Und was ist die Lösung?
Weder im Krieg noch auf dem Campus geht es bei Vergewaltigungen um Sex, sondern um Macht, Gewalt, Kontrolle, dem Beweis falscher Männlichkeit. Das wird nicht aufhören, ehe wir nicht aufhören, eine Gesellschaft zu erschaffen, die einen Männlichkeitskult betreibt. Frauen werden in jeder Beziehung ermutigt, Opfer zu sein. Eine Freundin von mir bezeichnet die Geburt ihres ersten Kindes zum Beispiel als tief traumatisches Erlebnis, weil sie auf die Schmerzen nicht vorbereitet war und spricht auch gerne Jahre später noch mit Tränen in den Augen davon, dass sie das Gefühl hatte, ihr Körper würde zerreißen. Obwohl Geburten seit Jahrtausenden schmerzhaft sind und fast alle von uns das schon erlebt haben, empfinden wir diese Jammerei nicht deplatziert, ihr Publikum nickt mitfühlend und schenkt ihr Aufmerksamkeit. Würden Männer fortwährend über ihre Herzschrittmacher-OP oder ihren Bandscheibenvorfall jammern, würde man sich über sie lustig machen. Nobody saysDer Mann dieser Freundin hat regelmäßig Wutanfälle, bei denen Porzellan durchs Zimmer fliegt, was sie mehr oder weniger lachend („Männer sind eben Choleriker“) erzählt, hätten aber Frauen solche Wutausbrüche, gälten sie sofort als hysterisch. Frauen werden für Passivität und Opfertum belohnt (mit Mitleid, Aufmerksamkeit, Verständnis, Loyalität….), deswegen erzählen sie auch so gerne Opfergeschichten, während Männer dafür verspottet werden und unter dem Druck stehen, ständig ihre Männlichkeit beweisen zu müssen.

Deswegen haben Männer auch Schwierigkeiten, Nähe zuzulassen, weil die letzte Frau, der sie nahe waren, die Mutter war, als sie noch ein Kind waren. Nähe zu Frauen erscheint ihnen kindisch, nicht männlich; Intimität entmachtet.

It’s a truism that the woman a man most fears is the woman within himself.

Jungen müssen sich fortwährend beweisen, wir erwarten, dass sie sich in Wettstreiten messen und bestehen. Als mein Sohn in die Schule kam, war meine größte Sorge, was er für Noten schreibt, ob er ins Football-Team aufgenommen wird, ob er sich gegen die anderen durchsetzen kann. Als meine Tochter eingeschult wurde, war meine größte Sorge, ob sie wohl schnell Freundinnen findet. Jungen erziehen wir dazu, unabhängig zu sein, keine Beziehungen zu brauchen, über Emotionen zu stehen; Mädchen bringen wir bei, nicht anecken zu dürfen, sich beliebt machen zu müssen, sich ein soziales Umfeld aufzubauen, weil sie allein nicht lebensfähig sind.

Die einzige Lösung für das Vergewaltigungsdrama ist daher nicht ein neues Gesetz oder längere Röcke, Alkoholabstinenz oder detektivische Nagellacke, sondern einzig und allein die Erziehung unserer Söhne.

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Der Grund für Gewalt gegen Frauen ist nämlich soziologisch, NICHT biologisch(!!!!), anders als oft behauptet wird, sonst gäbe es sie in allen Kulturen. In weniger patriarchalischen Kulturen gibt es jedoch viel weniger Gewalt (über die Mosuo haben wir schon berichtet) und sie ist nicht organisiert wie bei uns. Wir haben eine Tradition, Männer zur Dominanz über Frauen zu erziehen. Kontrolle wird als Teil der Männlichkeit angesehen. Der Verlust eben dieser Kontrolle, so minimal er auch sein mag, lässt Männer mit Gewalt reagieren, denn in unserer Gesellschaft müssen Männer sich über ihre Penisse definieren, über ihre Erektionen; deswegen gibt es diesen Viagra-Kult, dieses  medikamentöse Begehren, dieses drogenindizierte Wettvögeln. Was könnte mehr beweisen, in welch absurd patriarchalischen Gesellschaft wir immer noch leben? Eine kollektive Erektion ist die Grundlage unserer Weltsicht, ein kollektives Verleugnen alles dessen, was an Männern weich ist (im wahrsten Sinne des Wortes), was verletzlich ist, was schwach ist. Und wir müssen uns nicht nur fragen, was wir unseren Töchtern damit antun, sondern vor allem auch unseren Söhnen.

reckless dresses versus random rapistsWie wäre es also, wenn wir aufhören, uns über unsere Geschlechter zu definieren? Versuchen wir doch zur Abwechslung einfach einmal, gute Menschen zu sein, ohne Schuldzuweisungen, die ein gemeinsames Problem (denn Gewalt gegen Frauen darf kein Problem der Feministinnen sein) zu lösen versuchen. Unsere Generation ist gescheitert, denn in der Zeit, in der Sie diesen Artikel gelesen haben, wurden weltweit fünf Frauen vergewaltigt. Unsere Kinder müssen aber nicht scheitern, wenn wir ihnen unsere überholten Vorstellungen von männlicher Stärke und weiblicher Schamhaftigkeit nicht aufbürden.

Überlassen wir das Schlusswort Gloria Steinem:

You know, we have to imagine change before we can begin to move toward it. Then we also need to not only stand at the side of the river bend and rescue the people who are drowning, which is crucial, which is why we so badly need much more money spent on programs that aid victims of domestic violence and rape and so on. But some of us also need to go to the head of the river and see why people are falling in. You know, that has to do with boys being taught that it’s masculine to be dominant and girls being taught that it’s feminine to be dominated or to be passive. We’ve had a lot of people in this country have had the courage to raise their daughters more like their sons. Which is great because it means they’re more equal, and whole women who are now standing up for themselves, is why we’re having this program. But there are many fewer people who have had the courage to raise their sons more like their daughters. And that’s what needs to be done.

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