24 Türen in die Welt – Tür 1: Safa und Marwa

 

Erinnert ihr Euch noch an unseren ersten Adventskalender 2015? An unsere 24 Türen in die Welt, die wir in den Nahen Osten geöffnet haben?

Auch dieses Jahr haben wir wieder 24 Türen vorbereitet, auch diesmal geht es in den Nahen Osten, genau genommen in den Libanon. Wir haben auf diesem Blog schon oft über den Verein Zeltschule und seine Arbeit im Libanon in der Bekaa-Ebene berichtet. 1.500 syrische Flüchtlingskinder können zur Schule gehen, weil Schulkinder aus Deutschland sich für sie einsetzen, nicht nur reden, sondern etwas tun und dafür sorgen, dass diese Kinder nicht vergessen werden.

Mit diesem Kalender geben wir den Zeltschule-Kindern eine Stimme und lassen jedes Kind seine individuelle Geschichte erzählen.

 

Das sind Safa und Marwa.

Sie sind, wie man sieht, eineiige Zwillinge, die 10 Jahre alt sind. Auf ihre Namen sind sie besonders stolz, Safa und Marwa sind nämlich 2 Hügel in der Nähe der Heiligen Moschee von Mekka, zwischen denen Wallfahrer siebenmal hin- und hergehen müssen. Ihr Papa habe das getan, kurz nach ihrer Geburt, um zu beten, dass sie ihr ganzes Leben lang unter Allahs Schutz stünden. Jetzt denke er manchmal, Allah habe sie verlassen. Zwei jüngere Schwestern haben sie noch und sind erst vor 4 Monaten über die Grenze gekommen. Ihr Papa habe immer gesagt, er wolle als letzter das Licht ausmachen in Syrien, aber es sei einfach zu gefährlich geworden.

Von der Schule sind sie begeistert, Baschar sei ein viel netterer Lehrer als die in ihrer Heimat.

Auf die Frage, was sie am allermeisten vermissen, denken sie lange nach und schließlich sagt Marwa: „Dass Mama manchmal lächelt.“

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