Kategorie: Ehe

Freuds Weibchen und andere Dinge, die wir nicht sind

“No woman gets an orgasm from shining the kitchen floor.” (Betty Friedan) Was kann man schon sagen über Sigismund Schlomo Freud? Begründer der Psychoanalyse. Der Papa. Traumdeutung. Ödipus-Komplex. Penisneid. Das vor allem. Schöpfer so großartiger Zitate wie „Der Kastrationsschreck beim Anblick des weiblichen Genitals bleibt wahrscheinlich keinem männlichen Wesen erspart“.

Der Papst und andere Dinge, für die wir vielleicht noch nicht bereit sind

Vor zwei Wochen besuchte der erste lateinamerikanische Papst Amerika und wurde vom ersten afroamerikanischen Präsidenten empfangen – zwei Immigranten, die die Welt verbessern wollen, trafen sich in Zeiten der weltweit größten Flüchtlingskrise. Man könnte fast meinen, da hätte eine höhere Macht ihre Hand im Spiel gehabt, oder? „You shake our

Ein kurzer Blick ins Mosuo-Matriarchat

Das Matriarchat ist eine sagenumwobene Gesellschaftsform: Camille Paglia bestreitet, dass es je existiert hat, Donald Trump fürchtet, dass es unter Hilary nach Amerika schwappen könnte. Für uns andere klingt es exotisch und verheißungsvoll – aber nicht wirklich realisierbar. Die Mosuo-Kultur mit seiner matrilinearen Gesellschaftsstruktur gibt es im gebirgigen Südwesten Chinas, an

Die unverheiratete Enddreißigerin, The Rules, Armageddon und andere Dinge, die zum Weltuntergang führen

Freunde, wir müssen nochmal über ein paar Bücher sprechen, besonders über die, die unverheiratete Frauen meines Alters in rauen Mengen verschlingen: Ratgeber, wie man den Mann fürs Leben findet. „Heiratsbücher“. Sind wir denn wirklich so tief gesunken? Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen unverheiratete Frauen, im Gegenteil, ich hoffe,

Twilight, Fifty Shades of Grey, Hanni & Nanni und andere feministische Frauenliteratur

Jedem das Seine, dachte ich immer, vor allem bei Büchern. Ich meine, wir können nicht alle Ulysses lesen, oder? Obwohl ich persönlich es durchaus empfehlen würde, kann ich aber auch nachempfinden, warum es generell als „Männerbuch“ angesehen wird. Uns Frauen fehlt der mysteriöse Bösewicht darin, für den Leonard Bloom einfach